Programm 2022

Wenn der Verstand mühsam ja, aber das Herz nein sagt ...

Trauer nach assistiertem Suizid

18.03.2022 — 20.03.2022

Wenn ein geliebter oder befreundeter Mensch mittels „Sterbehilfe“ bzw. assistiertem Suizid aus dem Leben scheidet, dann betrifft das viele Angehörige

mit. Die Reaktionen sind sehr unterschiedlich und liegen manchmal weit

auseinander: Für manche ist es schmerzhaft mittragbar, wenn ihre Nächsten

unheilbar krank sind, und doch ringt sich der Kopf zu einem Ja für das selbstbestimmte Lebensende durch. Dies setzt sich manchmal auch nach dem Tod

in Zweifeln fort, ob es richtig war, selbst wenn man denkt, dass es richtig war.

Manchmal begleiten einen die letzten Gespräche und Bilder weiter. Dann gibt

es auch die, die diesen Schritt nicht mitgehen, die mit ihrem Wertsystem und

aus ihrem Glauben heraus Nein sagen müssen.

Dieses Seminar ist für diejenigen, die um einen Angehörigen, Verwandten,

Freund oder Freundin trauern, die mittels assistiertem Suizid verstarben. Hier

ist Raum für die gesamte Spannweite der Gedanken und Gefühle, um Verstand

und Herz einander näher zu bringen, um der Trauer den nötigen Raum zu geben und Menschen zu begegnen, die näher mitfühlen können. Methoden: Fachliche Impulse, Zeit für sich und Gruppengespräche, kleine kreative, spielerische Übungen.

Datum
Freitag, 18.03.2022, 18:00 Uhr bis 
Sonntag, 20.03.2022, 14:00 Uhr
Preis
245,00 €
(inkl. Verpflegung, ohne Übernachtung/Frühstück)
Leitung
Böhning, André
Ort
Hotel St. Elisabeth
Anmeldeschluss
Donnerstag, 17.02.2022