Wenn der Verstand mühsam ja, das Herz aber nein sagt

Trauer nach assistiertem Suizid

17.03.2023 — 19.03.2023

Wenn ein geliebter oder befreundeter Mensch mittels „Sterbehilfe“ bzw. assistiertem Suizid aus dem Leben scheidet, dann betrifft das viele Angehörige mit. Die Reaktionen sind sehr unterschiedlich und liegen manchmal weit auseinander: Für manche ist es schmerzhaft mittragbar, wenn ihre Nächsten unheilbar krank sind, und doch ringt sich der Kopf zu einem Ja für das selbstbestimmte Lebensende durch. Dies setzt sich manchmal auch nach dem Tod in Zweifeln fort, ob es richtig war, selbst wenn man denkt, dass es richtig war. Manchmal begleiten einen die letzten Gespräche und Bilder weiter. Dann gibt es auch die, die diesen Schritt nicht mitgehen, die mit ihrem Wertsystem und aus ihrem Glauben heraus Nein sagen müssen.

Dieses Seminar ist für diejenigen, die um einen Angehörigen, Verwandten, Freund oder Freundin trauern, die mittels assistiertem Suizid verstarben. Hier ist Raum für die gesamte Spannweite der Gedanken und Gefühle, um Verstand und Herz einander näher zu bringen, um der Trauer den nötigen Raum zu geben und Menschen zu begegnen, die näher mitfühlen können. Methoden: Fachliche Impulse, Zeit für sich und Gruppengespräche, kleine kreative, spielerische Übungen.

Datum
Freitag, 17.03.2023, 18:00 Uhr bis 
Sonntag, 19.03.2023, 14:00 Uhr
Kursnummer
Le05-23
Preis
265,00 €
Darin enthalten sind 183 Euro Kursgebühr und 82 Euro Verpflegung (Kaffee-Pausen, Mittag- und Abendessen). Ohne Übernachtung/Frühstück
Ort
Hotel St. Elisabeth
Anmeldeschluss
Mittwoch, 15.02.2023