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Pilgerwoche auf dem Ulrikaweg 2026: 124 Kilometer Pilgerweg von Unterstadion bis Kloster Hegne

Die diesjährige Pilgerwoche auf dem Ulrikaweg fand vom 4. bis 9. Mai 2026 statt. In sechs Etappen führte der Pilgerweg die Teilnehmenden über rund 124 Kilometer durch die oberschwäbische Kulturlandschaft – von Unterstadion bis nach Kloster Hegne. Den feierlichen Abschluss bildete der Pilgersonntag am 10. Mai 2026 in Kloster Hegne.

Die Pilgerinnen und Pilger folgten dabei den Spuren der seligen Schwester Ulrika Nisch und ließen sich von ihrer Botschaft der Liebe begleiten. Zugleich stand die Pilgerwoche im Zeichen des Gedenkens an den 800. Todestag des heiligen Franziskus und wurde durch entsprechende Impulse geprägt.

Der Ulrikaweg: Pilgern durch Oberschwaben

Der Weg führte durch Felder, Wiesen, Moore, Wälder und kleine Dörfer der oberschwäbischen Landschaft. Neben dem gemeinsamen Unterwegssein prägten Zeiten des Schweigens, Andachten und geistliche Impulse die Pilgerwoche.

Die Etappen der Pilgerwoche 2026 im Überblick:

  • Unterstadion – Mittelbiberach (18 km)
  • Mittelbiberach – Steinhausen (9 km)
  •  Steinhausen – Kloster Sießen (24 km)
  • Kloster Sießen – Illmensee (27 km)
  • Illmensee – Schloss Salem (22 km)
  • Salem – Kloster Hegne (24 km)

Ankommen in Kloster Hegne: Ein besonderer Moment für die Pilgerinnen und Pilger

Ein Pilger beschrieb die Ankunft am Zielort Kloster Hegne besonders eindrücklich:

„Die Ankunft am Kloster Hegne ist überwältigend, man tritt als Ulrikaweg-Pilger nach einer Woche unterwegs und draußen sein aus dem Wald, sieht das Kloster, hört die Kirchenglocken, trifft auf die winkenden und strahlenden Ordensschwestern des Klosters und spürt die spirituelle Kraft der Gemeinschaft und begreift schlagartig, wieviel gute Wünsche und Gebete einen auf seinem persönlichen Pilgerweg begleitet und getragen haben.“

Für viele Teilnehmende war die Pilgerwoche weit mehr als eine Wanderung. Sie wurde zu einem inneren Weg – zu sich selbst, zur Gemeinschaft und zu Gott.

Des Weiteren brachte der Pilger es auf den Punkt:

„Der äußere Ulrikaweg führt über 123 Kilometer durch eine wundervolle jahrhundertealte dünn besiedelte oberschwäbische Kulturlandschaft mit Feldern, Wiesen, Mooren, Wäldern und Dörfern. Der Weg ist lang und auch körperlich anstrengend. Der innere Ulrikaweg ist ungleich länger und schwieriger, er führt vielleicht zu Dir selbst und zu Gott in Dir. Manchmal muss man weit gehen, um sich selbst und den heimatlichen Himmel wiederzufinden.“

Gemeinschaft und Spiritualität auf dem Ulrikaweg

Auch ein weiterer Pilger erlebte diese Tage als eine besondere geistliche Zeit:

„Da ich mit der seligen Sr. Ulrika im Gebet sehr verbunden bin, ist es ein Geschenk, auf den Spuren dieses Weges unterwegs zu sein. Es war für mich eine gesegnete Auszeit und alles hat prima gepasst. Eine wunderbare Natur, herrliche Wege, eine tolle Gruppe und sehr wertvolle und kostbare Impulse.“

Besonders bewegend schilderte die Gruppe der „5 Ortenauer Mädels“, formuliert von Andrea Lasch, ihre Erfahrungen. Für sie standen die Spiritualität der seligen Sr. Ulrika Nisch und das Gedenken an den heiligen Franziskus im Mittelpunkt des Weges.

„Und dann war da unsere Gemeinschaft in der gesamten Gruppe: Begegnungen unterwegs, ein Gespräch, ein Lächeln, ein geteilter Schritt. Wir haben miteinander gelacht, geschwiegen, getragen, gestaunt. Jede brachte etwas Eigenes ein – und doch wuchs etwas Gemeinsames, Warmes, Tragendes. Es war eine Gemeinschaft, die nicht laut war, sondern echt. Eine Gemeinschaft, die stärkt. Eine Gemeinschaft, die bleibt.“

Weiter schreibt Andrea Lasch:

„So wurde unsere Woche auf dem Ulrikaweg zu einem geistlichen Unterwegssein, das weit über die 124 Kilometer hinausreicht: ein Weg mit der seligen Sr. Ulrika, ein Weg im Geist des Franziskus, (…) ein Weg, der uns alle verbindet und uns neu spüren lässt, wie nahe Gott uns ist.“

Pilgerwoche 2026: Ein Weg, der bleibt

Die Pilgerwoche auf dem Ulrikaweg im Jahr 2026 hat erneut gezeigt: Der Ulrikaweg ist weit mehr als nur ein Pilgerweg durch Oberschwaben. Er ist ein Weg der Begegnung, der Gemeinschaft und des Glaubens – und wirkt für viele weit über die zurückgelegten Kilometer hinaus nach.

Fotograf: Stefan Friedrich
Fotograf: Stefan Friedrich
Fotograf: Stefan Friedrich
Fotograf: Stefan Friedrich
Fotograf: Stefan Friedrich
Fotograf: Stefan Friedrich
Fotograf: Stefan Friedrich
Fotograf: Stefan Friedrich
Fotograf: Stefan Friedrich
Fotograf: Stefan Friedrich
Fotograf: Stefan Friedrich
Fotograf: Stefan Friedrich

Die Fotografen der übrigen Bilder möchten nicht namentlich genannt werden.