Trauer nach einem assistierten Suizid
26. Februar 2027 – 28. Februar 2027
18:00 – 14:00
Le03-27
Wenn ein nahestehender Mensch sich aufgrund einer schweren Erkrankung dazu entschließt, dem eigenen Leben mit assistiertem Suizid ein Ende zu setzen, dann können viele das verstehen und akzeptieren. Doch dieser gesamte Weg kann voller emotionaler und seelischer Anstrengungen sein. Das sind bspw. die Erkrankung, der Entscheidungsprozess mit seinen Ambivalenzen, die Zeit bis zum Sterbetag, Verschiebungen des Sterbetages, Abgrenzungen und Streitigkeiten in der Familie, Schuldgefühle und sowieso die Trauer selbst. In diesem Seminar steht die Trauer um einen Angehörigen im Mittelpunkt, der mit assistiertem Suizid verstorben ist. Einerseits werden Trauer an sich und andererseits die erlebten Facetten des assistierten Suizids thematisiert. Mit Kurzreferaten, Austausch, Ritualen, kleinen spielerischen und kreativen Übungen soll das Seminar einen Beitrag dazu leisten, dass man mit dem Verlust eines nahen Angehörigen und der besonderen Art des Sterbens leben und umgehen kann.
Preis
335,00
Darin enthalten sind 213 Euro Kursgebühr und 122 Euro Verpflegung (Mittag- und Abendessen, Kaffeepausen). Ohne Übernachtung/Frühstück.
Ort
Allensbach-Hegne Hotel St. Elisabeth
Anmeldefrist
28.01.2027
Leitung
André Böhning